Studie zur Vorbeugung von
Darmpolypen mit Grüntee-Extrakt

Was sind eigentlich Dickdarmpolypen ?

Es gibt verschiedene Arten von Dickdarmpolypen. Die häufigsten Formen sind die sogenannten Dickdarmadenome. Es handelt sich dabei um häufig pilzförmig-wachsende, gutartige Auswüchse der Dickdarmschleimhaut (siehe Photo).

Sie finden sich bei etwa 30% der Erwachsenen über dem 50. Lebensjahr.  Adenome wölben sich meist in den Darm hinein und können während der Stuhlpassage oder des Wachstums zu Blutbeimengungen im Stuhl führen.

 Die Adenome werden unterteilt in:

  • Tubuläre Adenome
  • Villöse Adenome
  • Tubulo-villöse Adenome
  • Serratierte Adenome 

Insbesondere die größeren Polypen können zu bösartigen Tumoren entarten und zu Dickdarmkrebs führen. So kann bei ungefähr 3% der Adenome invasives Karzinomgewebe nachgewiesen werden.  Diese allmähliche Umwandlung eines Adenoms zu einem Kazinom (Darmkrebs) nennt man Adenom-Karzinom-Sequenz (siehe Schaubild).

Da diese Neigung zur Umwandlung der Adenome in bösartigen Krebs besteht, erfolgt die Diagnose und Entfernung von Adenomen im Rahmen einer Darmspiegelung, sowie einer anschließenden mikroskopischen Untersuchung, um Darmkrebs auszuschließen. Seit 2002 übernehmen die Krankenkassen in Deutschland für alle Versicherten ab dem 55. Lebensjahr die Kosten dieser Darmspiegelung („Vorsorge-Koloskopie“).

Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung, an der mehr als sechs Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens erkranken. Kolorektale Karzinome verursachen zunächst sehr selten Symptome und enstehen wie oben beschrieben fast immer aus anfangs gutartigen Darmpolypen.

Nach oben

zum Seitenanfang