Studie zur Vorbeugung von
Darmpolypen mit Grüntee-Extrakt

Über uns

Studienleitung

Die MIRACLE-Studie wird von den Universitätsprofessoren Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein und Prof. Dr. med. Julia Stingl gemeinsam konzipiert und geleitet.

 

Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein

Herr Prof. Seufferlein ist Direktor der Klinik für Innere Medizin I (Gastroenterologie, Nephrologie, Endokrinologie, Stoffwechsel und Ernährungswissenschaften) am Universitätsklinikum Ulm. Prof. Seufferlein ist Spezialist für Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und beschäftigt sich wissenschaftlich seit langem mit zellulären Mechanismen, die Tumorentstehung und Tumorwachstum im Magen-Darm Trakt verursachen. Daraus ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, Tumorentstehung zu verhindern oder bereits bestehende Tumoren zu behandeln. Tumorentstehung zu verhindern ist natürlich die beste Option, insbesondere bei Menschen, bei denen ein höheres Risiko besteht, eine Tumorerkrankung zu entwickeln. Daher führen wir die Grünteestudie bei Menschen durch, bei denen im Rahmen einer Darmspiegelung bereits Polypen als mögliche Vorstufen von Darmkrebs entfernt wurden, da diese Menschen ein höheres Risiko haben, erneut Polypen zu entwickeln.

Prof. Dr. med. Julia Stingl

Frau Professor Julia Stingl ist Professorin für Translationale Pharmakologie an der Universität Bonn und Leiterin der Abteilung Forschung am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und beschäftigt sich mit dem Gebiet Pharmakogenetik und individualisierte Arzneimitteltherapie. Dabei zählen Strategien für eine individuell zugeschnittenen Prävention von Krebserkrankungen ebenso zu ihrem Interessensgebiet wie die genetischen Unterschiede in der Wirkung von Nahrungsinhaltsstoffen (Nutrigenetik). Als Klinische Pharmakologin widmet sich Frau Prof. Stingl insbesondere den Fragen zur Verträglichkeit, Aufnahme, Verteilung und Abbau von Grüntee-Inhaltsstoffen im Körper und zu Fragen individueller Wirksamkeit. Hierzu wird eine eigene Untersuchung an Gesunden Probanden durchgeführt, die zum Ziel hat, den zeitlichen Ablauf der Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung der in dieser Studie verwendeten Kapseln zu untersuchen und genetische Einflüsse zu identifizieren, die dazu beitragen können, dass bestimmte Menschen eine besonders gute vorbeugende Wirkung haben.

Studienkoordination

Dr. med. Thomas Ettrich

Herr Dr. Thomas Ettrich ist Arzt an der Klinik für Gastroenterologie des Universitätsklinikums Ulm und ärztlicher Referent für gastrointestinale Onkologie am Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU). Sein Hauptinteressengebiet ist die Erkennung, Behandlung und Prävention von gastrointestinalen Tumorerkrankungen. Er betreut die MIRACLE-Studie als klinischer Studienkoordinator.

Das Studienteam


Logo KKSH

Koordinierungszentrum für Klinische Studien Halle (KKSH)

Das Koordinierungszentrum für Klinische Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unterstützt die Studie in allen Bereichen der Vorbereitung, praktischen Umsetzung und Ergebnisbewertung auf der Grundlage der international gültigen Leitlinie „Good Clinical Practice“ (ICH–GCP) und nationaler Gesetze. Außerdem übernimmt das KKSH das Monitoring und das Datenmanagement.

Logo Uni-Ulm

Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie der Universität Ulm

Das Institut für Epidemiologie und Biometrie der Universität Ulm unter der Leitung von Prof. Dr. biol. hum. Dipl.-Stat. Rainer Muche übernimmt die Randomisation, Verblindung und statistische Auswertung im Rahmen der MIRACLE-Studie.

Logo Loxxess

Logistik und Distribution

Loxxess ist unser Partner für Logistik und Distribution im Rahmen der MIRACLE-Studie.

Studienleitung Ansprechpartner:        

Holger Siegert
Leitung Herstellung
 
Loxxess Pharma GmbH
Pfaffenrieder Str. 5
82515 Wolfratshausen
Tel. +49 (0) 8171-414 305
Fax +49 (0) 8171-414 373
holger.siegert@loxxess-pharma.com

Sales / Marketing Ansprechpartner:    

Johann Strobl
Leitung Sales / Marketing

Loxxess Pharma GmbH
Pfaffenrieder Str. 5
82515 Wolfratshausen
Tel. +49 (0) 8171-414 376
Fax +49 (0) 8171-414 373
johann.strobl@loxxess-pharma.com

Förderung und Finanzierung

Logo Krebshilfe

Deutsche Krebshilfe e.V.

 

Die MIRACLE-Studie wird ausschließlich aus finanziellen Mitteln der Deutschen Krebshilfe finanziert. Die Deutsche Krebshilfe e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die Bekämpfung des Krebs zu seiner Aufgabe gemacht hat. Die Organisation wurde am 25. September 1974 von der Ärztin Mildred Scheel (1932–1985), der Frau des damaligen deutschen Bundespräsidenten Walter Scheel, ins Leben gerufen.

Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Die Deutsche Krebshilfe hat sich zur größten Bürgerinitiative gegen den Krebs entwickelt und setzt sich auf allen Ebenen des Gesundheitssystems für die Belange der Patienten ein. Das Motto ihres Wirkens: „Helfen. Forschen. Informieren.“ Die Deutsche Krebshilfe unterstützt die Forschung, um neue Diagnoseverfahren und Therapien zu finden. Sie klärt die Bevölkerung über die Möglichkeit und den Nutzen von Maßnahmen zur Früherkennung auf. Sie unterstützt Kliniken und andere Einrichtungen zur Krebsbekämpfung. An Krebs erkrankten Personen wird Beratung und Hilfe angeboten.

Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Leistungen ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel. Gelder aus der Pharma-Industrie werden nicht angenommen.

Schirmherrschaft

Stiftung Lebensblicke - Früherkennung Darmkrebs -

Die Schirmherrschaft über die MIRACLE-Studie hat Die Stiftung Lebensblicke übernommen.
Die Stiftung Lebensblicke - Früherkennung Darmkrebs - ist die erste Stiftung in Deutschland, die es sich bereits seit 1998 zur Aufgabe gemacht hat, umfassend über Früherkennungsmaßnahmen von Darmkrebs zu informieren und zur Vorsorge zu motivieren. Die Zielgruppen der Stiftung sind in erster Linie die Bevölkerung, aber auch Ärzte, Unternehmen, Fachverbände, Gesundheitseinrichtungen und die Industrie. Die Stiftung ruft Krankenkassen und Politiker auf, dazu beizutragen, dass auch auf Bundesebene entsprechende Weichen gestellt werden, um mit neuen diagnostischen Verfahren die Weiterentwicklung der Darmkrebsfrüherkennung voran zu treiben. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, ist von daher selbst im Nationalen Krebsplan der Bunderegierung tätig und in verschiedenen Gremien im gesundheitspolitischen Diskurs mit Entscheidungsträgern.
 
Die Stiftung Lebensblicke ist gemeinnützig, arbeitet bundesweit und finanziert sich ausschließlich über Spenden und Zustiftungen, auf die sie angewiesen ist, um ihre Aufgaben wahrnehmen zu können. Neben aufklärender Öffentlichkeitsarbeit in Form von Publikationen, Broschüren und bundesweiten Aktionen initiiert die Stiftung wissenschaftliche Studien, übernimmt Schirmherrschaften, führt Seminare und Symposien durch und motiviert Ärzte zur Fortbildung. Ein weiteres Ziel der Stiftung ist die Unterstützung der betrieblichen Gesundheitsvorsorge.
 
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsleiden in Deutschland. Jedes Jahr trifft die Diagnose über 73.000 Menschen, etwas 26.000 sterben daran. "Diese Zahlen sind sehr tragisch, vor allem, weil keine andere Krebserkrankung durch Früherkennung so gut vermeidbar ist" erklärt Professor Dr. Jürgen Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke.

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